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Für eine gerechtere Arbeitswelt

Gelebte Solidarität zahlt sich aus

Seit Gründung der Vorläuferorganisation 1890 bis zur heutigen Gewerkschaft PRO-GE haben wir nur eine Mission: die Lebens- und Arbeitswelt der ArbeiterInnen stetig zu verbessern. Von den ersten Forderungen der Reduzierung der Arbeitszeit 1890 bis zur Durchsetzung einer der größten Steuerreformen 2015 hat die Idee, dass gelebte Solidarität sich immer auszahlt, zwei Weltkriege, den Austrofaschismus und den Nationalsozialismus überstanden. Sie ist auch heute noch die treibende Kraft, um die kommenden Herausforderungen wie „Industrie 4.0“, Arbeitszeitflexibilisierungen und Kollektivvertragssplitting zu meistern.

Wer wir sind – Im Mittelpunkt der Mensch

Wir, die Produktionsgewerkschaft (Gewerkschaft PRO-GE), sind die Interessenvertretung und Kampforganisation für die Rechte der ArbeitnehmerInnen, der in Ausbildung befindlichen Menschen, der Arbeitslosen und der im Ruhestand befindlichen Mitglieder. Die PRO-GE ist offen für alle ArbeitnehmerInnen aus den Bereichen Produktion, Technik und Dienstleistung, insbesondere der Branchen Metall, Bergbau, Energie, Textil, Bekleidung, Leder, Nahrung, Genuss, Mineralöl, Chemie, Papier, Glas, der Arbeitskräfteüberlassung sowie der Land- und Forstwirtschaft.

Im Zentrum aller gewerkschaftlicher Aktivitäten stand und steht der Mensch und einhergehend die Forderung nach „guter Arbeit für Alle“ und menschengerechten Arbeitsbedingungen: Faires Einkommen, sicherer Arbeitsplatz, Aufstiegs-, Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten im Betrieb, Kollegialität, anerkennende MitarbeiterInnenführung und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Damit sind unsere Hauptaufgaben:

  • Verhandlung von Kollektivverträgen
  • Überbetriebliche Mitbestimmung im Rahmen der Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft
  • Sicherung sozialer Standards
  • Sicherung der Reallöhne
  • Durchsetzung sozialer Verbesserungen
  • Rechtliche Beratung und Unterstützung unserer Mitglieder

Wir sind eine von sieben Fachgewerkschaften im Dachverband des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB). Mit rund 230.000 Mitgliedern sind wir die drittgrößte Gewerkschaft im ÖGB und die größte Interessenvertretung für ArbeiterInnen in Industrie und Gewerbe.

Die PRO-GE ist Mitglied in den internationalen und europäischen Gewerkschaftsverbänden und Berufsvereinigungen und aktiv am „Sozialen Dialog“ im Rahmen der europäischen Sozialpartnerschaft beteiligt.

Haben Gewerkschaften Zukunft?

Gewerkschaften stehen angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen vor mannigfaltigen Herausforderungen. Die Arbeitswelt wandelt sich massiv. Industrie 4.0, die Ablösung der Großbetriebe durch dezentral und oft transnational organisierte Produktionsformen, damit einhergehend neue Beschäftigungsformen und individualisierte Wünsche und Anforderungen der Beschäftigten sind dabei, neben dem Neoliberalismus als politisch dominierende Strömung und all seinen Auswirkungen, die größten Aufgaben.

Trotz oder sogar wegen aller Schwierigkeiten werden Gewerkschaften aber auch unter gewandelten Bedingungen als Interessenvertretung unerlässlich sein. Zunehmend wird die gezielte Ansprache von neuen Mitgliedergruppen ausgebaut, damit einhergehend werden neue Themen aufgegriffen und gewandelte Formen der Interessenvertretung sowie der Beteiligung von Mitgliedern entwickelt.

Gewerkschaftsarbeit ist eine ständige Mission: Erreichtes erhalten und ausbauen und Neues erkämpfen. Künftige Herausforderungen frühzeitig erkennen, Lösungsvorschläge erarbeiten und mit den Sozialpartnern, der Regierung und auch auf internationaler Ebene diskutieren und so das Bestmögliche für die ArbeiterInnen erreichen.

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